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Thema: Verweigerung

  1. #1

    Verweigerung

    Ich machs mal kurz:

    Hat jemand mal seine Begründung, für die KDV, die auch durchgekommen ist?
    Den Antrag habe ich schon bei der Musterung gestellt. Muss nurnoch die Begründung und Lebenslauf nachreichen.

    •   Alt

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  2. #2

  3. #3
    Muss mal gucken, ob ich meine noch finde.

  4. #4

  5. #5
    Ach ja, und was muss man da alles in den Lebenslauf schreiben?

  6. #6
    Standard eben:

    google mal nach "tabellarischer Lebenslauf" oder so.

  7. #7
    hab in zwei wochen 9 monate bund hinter mir.... hätte ich bloß zivi gemacht... Ansehen ? sonne scheiße wie bundeswehr und so viele arschlöcher hab ich noch nie auf einem fleck gesehen.

  8. #8
    H.oly, bei Word gibts auch vorgefertigte Formen, die muss du nur ausfüllen.
    Ich hatte mit all dem nichts zu tun-T5 Ansehen ?

  9. #9
    muss man vor der musterung veweigern? oder wenn man eingezogen wird?

  10. #10
    danach. man kann auch noch verweigern wenn man schon dort ist...

  11. #11
    Ansehen ? Zitat von nolame
    muss man vor der musterung veweigern? oder wenn man eingezogen wird?
    Du sagst wenn du zur Musterung gehst, ob du Bund oder Zivi machen willst. Dann musst du irgendwann die Begründung schicken.

  12. #12
    Mit der Begründung wirst du ausgemustert Ansehen ?

    Dies ist ein echter Text, einer Eingabe um Befreiung des Militärdienstes in Italien.

    Sehr geehrter Herr Verteidigungsminister,

    erlauben Sie mir bitte die Freiheit, Ihnen respektvoll Folgendes zu unterbreiten und, ich bitte Sie um Ihre wohlwollende Bemühung, die Angelegenheit rasch zu bearbeiten. Zur Zeit warte ich auf den Einzug ins Militär, bin 24 Jahre alt und mit einer 44jährigen Witwe verheiratet, welche eine Tochter von 25 Jahren hat. Mein Vater hat besagte Tochter geheiratet. Somit ist mein Vater mein Schwiegersohn geworden, da er ja die Tochter meiner Frau geheiratet hat. Zudem ist meine Tochter meine Stiefmutter geworden, da sie ja meinen Vater geheiratet hat. Meine Frau und ich haben letzen Januar einen Sohn bekommen. Dieser ist Bruder der Frau meines Vaters, somit der Schwager meines Vaters. Ausserdem ist es auch mein Onkel, da er ja der Bruder meiner Stiefmutter ist. Mein Sohn ist also mein Onkel.

    Die Frau meines Vaters hat an Weihnachten einen Sohn bekommen, der zugleich mein Bruder ist, da er ja Sohn meines Vaters ist, und mein Enkel ist, weil er Sohn der Tochter meiner Frau ist.

    Ich bin also der Bruder meines Enkels und da der Ehemann der Mutter einer Person ja der Vater ist, resultiert, dass ich der Vater der Tochter meiner Frau bin und Bruder ihres Sohnes.

    Also bin ich mein Grossvater.

    Nach diesen Erklärunqen, sehr geehrter Herr Minister, bitte ich Sie, mich von der Militärdienstpflicht zu befreien, da das Gesetz verbietet, dass Vater, Sohn und Enkel zugleich Militärdienst leisten.

    Ioh bin von Ihrem Verständnis, hoch verehrter Herr Minister, überzeugt, und bitte Sie, meine vorzügliche Hochachtung zu akzeptieren.



    In den Akten dieses Falles steht: "Der besagte junge Mann wird wegen psychischer Instabilität und beunruhigende mentale Störungen, verstärkt durch ein gestörtes Familienklima, vom Militärdienst befreit."
    [/list]

  13. #13

  14. #14
    H.oly, bei Word gibts auch vorgefertigte Formen, die muss du nur ausfüllen.
    Hab kein Word...

  15. #15
    Hier eine anerkannte Verweigerung, die du durch deine persönliche Biografie ergänzen mußt:


    Antrag auf Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung
    Personenkennziffer



    Sehr geehrte Damen und Herren

    Ich habe für mich entschieden, den Dienst an der Waffe zu verweigern, da ich ihn nicht mit meinen Gewissen vereinbaren kann. Dieses ist keine spontane Entscheidung aus der Laune heraus, sondern das Resultat eines langen Entwicklungs- und Entscheidungsprozeß, den ich Ihnen hiermit darlegen möchte.

    Ich bin in gewaltfreier Umgebung und Elternhaus aufgewachsen. Ich halte überhaupt nichts von Gewalt, weil man alle Probleme der Welt mit Wörtern regeln kann und nicht mit Gewalt und Krieg. Meine Großeltern haben mir viel vom 2. Weltkrieg erzählt. Sie haben Ihn beide mit erlebt. Sie haben mir so Schreckliches erzählt, dass ich es mir gar nicht vorstellen kann, wie das alles bloß passieren konnte. Man muß es leider mit erlebt haben, meinten meine Großeltern. In der Schule bin ich das erste Mal mit Gewalt in Konflikt gekommen. Ich habe mich bis heute noch nicht einmal geprügelt oder ähnliches. Ich habe meine Probleme immer mit Wörtern geregelt. Ich habe mir vorgenommen mein Leben
    gewaltfrei zu leben. Wenn man Angst hat, dann ist es auch nicht schlimm und peinlich, daß
    man dem Problem aus dem Weg geht und es auf andere Weise regelt, ohne Gewalt. Ich sehe es nicht ein, dass man gezwungen wird Menschen umzubringen. Meiner Meinung nach kann man keinen Menschen zwingen Gewalt anzuwenden, geschweige denn einen anderen Menschen zu töten. Ich treibe Sport, aber ich bin körperlich nicht geeignet um an der Waffe zu kämpfen.
    Ich könnte nie im meinen Leben einen Menschen umbringen, da ich dies mein Leben lang seelisch nicht verarbeiten könnte. Ich würde mir immer Vorwürfe machen, weil jedes menschliche Leben einmalig und unersetzlich ist.


    Ich nehme an, dass diese Aussagen zu Ihrem Entschluss führt, meine Verweigerung
    anzuerkennen.


    Mit freundlichen Grüßen


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