Kommt der Sache schon nahe. Das Wasserstoffgas muss für die Fusion zu Helium so heiß sein, dass die Elektronen aufgrund ihrer thermischen Energie nicht mehr am Kern sind. Es liegt also ein „Gas“ aus nur geladenen Teilchen vor, das Plasma. Da geladene Teilchen durch Magnetfelder abgelenkt werden, hat man nun die Chance, die Wasserstoffionen durch Magnetfelder im Schach zu halten. Die Magnetfeldlinien müssen dabei aber derart präzise angepasst werden, dass es dafür Supercomputer bedurfte (Punkt 1).
Außerdem muss man mit geeigneten Materialien in der Lage sein, an ganz bestimmten Stellen ein kontrolliertes Aufprallen des Plasmas zu erlauben, ohne das Plasma zu verunreinigen. Überdies braucht man Materialien, in denen die erzeugten Neutronen abbremsen und dabei ihre Energie abgeben (die Nutzenergie des Fusionskraftwerks). An solchen Materialien gibt es immer noch viel herumzutüfteln (Punkt 2). Und dann gibt es noch viele andere zu erforschende Punkte :moon:
Die Kernfusion ist also derart kompliziert zum beständigen Laufen zu kriegen, dass jede Störung zu einem Erliegen der Fusion führt. Negative Störfälle wie bei Kernspaltungsreaktoren gibt es also nicht, und auch keine radioaktiven Produkte mit so langer Halbwertszeit.
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